Heute also der erste Bericht anlässlich eines Atelier-Besuches bei Dario Pérez-Flores.

23.03.2017 

 

 

Jahrgang 1936 aus Valencia, Venezuela, lebt seit den 70ern in Paris. Seit Anfang an bei youngcollectors dabei - mit inzwischen 3 Editionen.

 

 

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Zu Beginn ein wenig Hintergrund-Info:

Valencia ist die drittgrößte Stadt Venezuelas und Hauptstadt des Bundesstaates Carabobo. Im 19.Jahrhundert war Valencia mehrfach Hauptstadt der ersten Republik Venezuelas.

Viele Einwanderer aus der ganzen Welt kamen zwischen 1945 und 1970 nach Valencia, vor allem aus Europa, viele Osteuropäer und mit ihnen die abstrakte Kunst.

Konstruktivistische Kunst und Design prägten Dario Pérez-Flores schon durch seinen Vater, der Künstler, Kunsthandwerker war und mit seinen drei Söhnen und der Tochter kunstvolle Objekte herstellte und sie auf Märkten verkaufte.

Er und seine Brüder studierten an der Real Academia de Bellas Artes de San Carlos de Valencia mit auch praxisbezogener akademischer Ausbildung, klassische Techniken und Darstellungsarten. Pérez-Flores erhielt als Bildhauer von der Stadt Valencia ein Stipendium für einen Studienaufenthalt in Europa, ebenso sein Bruder Rafael. Beide blieben in Europa, ebenso die Schwester. Der jüngste Bruder, Jorge – Zerep, kam wiederholt zu Ausstellungen, lebte aber bis zu seinem Tod in Venezuela.

In Paris entwickelte sich das konstruktiv-konkrete Werk von Pérez-Flores unter dem Einfluss der Galerie Denise René und der von ihr vertretenen Landsleute Jesus Rafael Soto und Carlos Cruz-Diez, von der Skulptur zum Tafelbild mit plastischen, bald auch kinetischen Elementen. Er arbeitet mit Motoren noch in den 70ern in der großen Bewegung des ‚Movement‘, ist aber zu Beginn der 80er ganz virtuell kinetisch, seine Arbeiten sind in der Malerei prochromatisch, räumlich darstellend aber durch davorgehängte zuerst Harfensaiten virtuell kinetisch, jede Bewegung des Betrachters lässt die Arbeiten flirren.

 

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Pérez-Flores ist ein unermüdlich Kreativer. Trotz seiner 80 Jahre geht er jeden Morgen mit dem beginnenden Tageslicht in sein Atelier in einem Vorort von Paris und arbeitet bis Mittag. Der Nachmittag und Abend ist den Kontakten zu Künstlerfreunden, Galeristen und Museen sowie der Lektüre von Heine, Kafka und ähnlich schwierigen Texten in Deutsch gewidmet.

Momentan arbeitet er für die ART PARIS Ende März, wo er bei 3 Galerien und in einer Solo-Show vertreten sein wird. Seine neuesten Arbeiten greifen eine frühere Phase der shaped-canvas-Arbeiten auf; sie sind aber jetzt prononciert farbiger, mit weniger chromatischen Verläufen. Die Serie der Reliefs, wie auch die letzte Serie für youngcollectors, entwickelt er weiter.

Wir freuen uns auf noch lange Zeit guter Zusammenarbeit. 

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Wir geben bis zum Ende der Art Paris  - bis 3.4.2017  -  einen Rabatt von 15 % auf seine Editionen.

Wenn Ihnen / Euch / Dir eine unserer Pérez-Editionen gefallen,

freuen wir uns über eine Mail oder einen Anruf. Wir werden uns sicher einig.